Energiewende anlass für Produktionsverlagerung ins Ausland?

SpiegelOnline: Die Energiewende bereitet der deutschen Industrie Unbehagen. Die damit verbundenen Kosten würden die Wettbewerbsfähigkeit gefährden, sagt BDI-Chef Kempf – und warnt vor Produktionsverlagerungen.

Bild: Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.

BDI-Präsident Dieter Kempf hat vor Alleingängen Deutschlands in der Energie- und Klimapolitik gewarnt. Solche nationalen Schritte seien kontraproduktiv, denn “Produktion würde ins Ausland verlagert, der Strompreis weiter steigen”, sagte der Chef des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) in Berlin. “Zu den Leitlinien der Energie- und Klimapolitik sollte keine Schwächung, sondern die Stärkung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit gehören.”
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Kempf forderte in der Energie- und Klimapolitik mehr Realismus und eine sachliche Debatte: “Wir müssen uns jeden Sektor – Industrie, Energie, Verkehr, Gebäude – einzeln anschauen und jeweils politische Instrumente definieren.”

Das deutsche Klimaschutzziel für 2020 – eine Verringerung der CO2-Emissionen um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 – sei nur noch schwer zu erreichen.

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