MAZ: Bürgerinitiativen fordern Windkraft-Moratorium

Bürgerinitiativen aus ganz Deutschland haben ein Windkraft-Moratorium und die Einberufung einer unabhängigen Expertenkommission zur Energiewende gefordert. Die beste Technologie müsse sich durchsetzen, heißt es. Windkraft und Photovoltaik seien als Säulen für die Energiewende ungeeignet.

„Die beste Technologie muss sich durchsetzen“, sagte Nikolai Ziegler vom Dachverband „Vernunkftkraft“ am Samstag bei einer Verbandstagung in Berlin. „Die Hektik, mit der die Energiewende in Deutschland vorangetrieben wird, ist zu hinterfragen.“ Schließlich sei Deutschland nur für 2,1 Prozent der weltweiten CO 2-Emissionen zuständig.

Bild: www.popsci.comTrotz massiver Subventionen sei das ökologische Versprechen durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien bislang nicht eingetreten, argumentiert Ziegler. Es sei schizophren, Windräder im Wald bauen zu wollen und dafür Bäume als wichtige CO 2-Speicher abzuholzen. Im Dachverband „Vernkunftkraft“ sind nach eigenen Angaben rund 800 Bürgerinitiativen organisiert.

Seit 1990 hat sich der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung durch Windkraft, Geothermie, Photovoltaik und Biomasse mehr als verzehnfacht. 2016 machten erneuerbare Energiequellen mit 188,2 Milliarden Kilowattstunden laut Bundeswirtschaftsministerium rund 29 Prozent der Bruttostromerzeugung aus. Und doch, so argumentieren die Windkraftgegner, spielten dabei Windräder und Solaranlagen eine untergeordnete Rolle. „Windkraft und Photovoltaik eignen sich nicht als Säulen einer Energiewende“, so Ziegler.

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