MAZ: Strengere Schallvorschriften für Windräder in Brandenburg

Das brandenburgische Landesamt für Umwelt fordert neue Lärmgutachten für alle geplanten Windräder – das betrifft eine ziemlich große Anzahl von Projekten.

Quelle: www.climategate.nl

Alle 748 geplanten Windrad-Projekte in Brandenburg müssen nach strengeren Schallschutzvorschriften gebaut werden als ursprünglich vorgesehen. Das hat das Landesamt für Umwelt (LfU) in einem Rundschreiben an die Projektgesellschaften bekannt gegeben. Demnach müssen alle Schallprognosen nach einem neuen Verfahren überarbeitet werden. Dieses liefere eine „realistischere Prognose der Geräuschbelastung hochliegender Schallquellen wie Windkraftanlagen“, wie das LfU auf MAZ-Anfrage mitteilte. Im Klartext heißt das: Nach neuestem Wissensstand müssen Windräder im Vergleich zu bisherigen Planungen als lauter angesehen und entsprechende Mindestabstände zu Wohnhäusern eingehalten werden. Betroffen sind nicht nur alle im Planungsverfahren befindlichen Rotortürme, sondern auch teilweise solche, die sich im Widerspruchsverfahren befinden – dieser Schwebezustand betrifft 200 Anlagen. Im ganzen Land gibt es derzeit etwa 3630 Anlagen. Nimmt man bestehende und geplante Windräder zusammen, gilt die Neuregelung für 18 Prozent des märkischen Rotorenparks…

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