SZ: Aus für Windpark Fröhn ist besiegelt

Das geänderte Landeswaldgesetz erschwert den Bau von Windrädern. Nur Windpark Pfaffenkopf im Genehmigungsverfahren.

Wald und Windkraftanlagen – passt das zusammen? Auch wenn gefühlt Windräder wie Pilze aus dem Boden schießen, so einfach ist das Genehmigungsverfahren dafür nicht. Im Gegenteil. Seit dem 5. Oktober ist es sogar noch schwieriger geworden, denn zu diesem Datum trat eine Änderung des Landeswaldgesetzes in Kraft, die den Bau neuer Windkraftanlagen erschwert.

Unterm Strich verringert sich die Fläche, auf denen Windräder gebaut werden dürfen, um die Hälfte. Von den 162 Hektar, die aktuell im Flächennutzungsplan des Regionalverbandes als so genannte Konzentrationszonen für Windkraft vorgesehen sind, bleiben nur noch 75 Hektar für eine potenzielle Windenergienutzung übrig. Ursprünglich hätten in diesen Zonen 17 bis 23 Anlagen entstehen können, nach der Änderung des Landeswaldgesetzes höchstens noch zehn bis 14, wie der Regionalverband mitteilt.

In Paragraf 8, Absatz 2, des Landeswaldgesetzes heißt es nun: „Auf Grundflächen, auf denen sich seit mindestens 1817 Wald im Sinne des Paragrafen 2 dieses Gesetzes findet (Historisch alter Wald) stehen im Staatswald die Belange des Natur- und Bodenschutzes der Errichtung von baulichen Anlagen, die der Nutzung der Windenergie dienen, in der Regel entgegen.“..

Weiter bei Saarbrücker Zeitung

 

Haben Sie einen interessantes Artikel gefunden oder möchten Sie etwas beitragen? Dann senden Sie bitte eine Email an uns.