DIE WELT: Kurzschluss bei der Energiewende

Die Energiewende verändert Natur und Landschaft, verteilt Milliarden um und verheißt Rettung vor dem Klimawandel. Doch ein Blick auf das bislang Erreichte ernüchtert: Die zentralen Versprechungen der Ökostrom-Revolution wurden noch nicht eingelöst. Die Politik ist ratlos. Eine Zwischenbilanz…

Andreas Kuhlmann kann sich noch gut an die Zeit erinnern, als die Großen der Kraftwerksbranche, die Strombarone und Atomlobbyisten beim ihm ein und aus gingen. Man trug Anzug und Krawatte, ließ vielleicht im “Konferenzraum Ulrich Hartmann” bei Kaffee und Plätzchen eine Powerpoint-Präsentation über sich ergehen, sprach Deutsch und rechnete in Megawatt. So war sie, die Welt der alten Energiewirtschaft, als Kuhlmann noch Chefstratege und politischer Leiter des Bundesverbands der deutschen Energie- und Wasserwirtschaft war.

Jetzt steht “der Andreas” in Jeans und offenem Hemd an einem Tisch aus Holzpaletten, nippt an seinem Flaschenbier und duzt alle um sich rum. “Der letzte Enabler hat ja einen super Elevator-Pitch hingelegt, aber ohne Blockchain sehe ich da keine scalability.” So in etwa klingt es, wenn Kuhlmann heute über die Energiewende spricht.

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