Handelsblatt: Windige Prognosen kosten Juwi Millionen

Weil drei Windräder weniger Strom produzieren als versprochen, klagten zwei Stadtwerke 2015 gegen den Projektentwickler Juwi. Jetzt wurde der Streit beigelegt: Juwi nimmt die Mühlen zurück und zahlt 14 Millionen Euro.

Der Plan war simpel. Drei Windräder sollten zwei Partnern üppige Renditen einbringen. Am Hungerberg im saarländischen Ottweiler errichteten der Projektentwickler Juwi und der Energieversorger Pfalzwerke im Jahr 2010 einen kleinen Gemeinschaftswindpark. Doch schon kurz nach Inbetriebnahme der Mühlen mit einer Kapazität von insgesamt sechs Megawatt kam Streit auf. Der Grund: Die Windräder des Herstellers Enercon erzeugten viel weniger Strom als von Juwi und den Pfalzwerken ursprünglich geplant. Die vermeintlichen Gewinngaranten entpuppten sich so für die Partner als Verlustbringer.

 

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