Windkraft im Wald – mehr Schaden als Nutzen

Spektrum.de: Die Windkraft ist ein wichtiger Baustein der Energiewende. Doch ihr Ausbau darf nicht weiter auf Kosten von Natur- und Artenschutz gehen, fordert Daniel Lingenhöhl.

25 000 Windkraftanlagen stehen in Deutschland – und langsam wird der Platz knapp für neue Rotoren, die Deutschlands Energiewende mit möglich machen sollen: Sie konzentrieren sich bislang vor allem auf windreiche Standorte an den Küsten. Weil jedoch Abstandsgebote eingehalten werden müssen, dürfen die Turbinen nicht zu nah an Feuchtgebiete, Siedlungen oder Flugplätze heranrücken. Geeignete Flächen werden also langsam Mangelware, weshalb Politik und Betreiber nach neuen Optionen suchen. Und da der Wind nicht nur im norddeutschen Flachland, sondern auch in den süddeutschen Mittelgebirgen relativ stetig und meist ausreichend stark weht, rücken diese Regionen nun in den Fokus. In vielen Bundesländern öffneten die Politiker dabei sogar geschlossene Waldgebiete für den Ausbau: In Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz oder Thüringen dürfen Windkraftanlagen inzwischen mitten in Wäldern errichtet werden, sofern die nötigen Voraussetzungen erfüllt sind.

Naturschutzgebiete sind davon zwar vorerst ausgenommen, doch selbst abseits dieser relativ kleinen Flächen macht das Ansinnen mittlerweile mehr kaputt, als es Nutzen durch sauberen Strom bringt..

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