Windkraftausbau droht 2019 ein Einbruch

In der ersten Ausschreibungsrunde für die Windenergie an Land haben unerwartet viele Bürgerenergiegesellschaften den Zuschlag erhalten. Das klingt gut, der Ausbau der Windkraft dürfte 2019 dadurch jedoch deutlich einbrechen. Kann die Regierung noch reagieren?

Auf den ersten Blick ein großer Erfolg: Bei der Ausschreibung für die Windenergie an Land gab es eine hohe Beteiligung, sie hat eine Reduktion der Einspeisevergütung um rund 30 Prozent gebracht und was niemand öffentlich prognostiziert hätte: Die Zuschläge gingen fast ausschließlich an so genannte Bürgerenergiegesellschaften. Die Bürgerwindgesellschaften haben die für sie erleichterten Teilnahmebedingungen voll genutzt und 96 Prozent der Ausschreibung „gewonnen“, das sind 775 von 807 Megawatt.

Doch genau das wird jetzt zum Problem für den Ausbau der Windkraft in Deutschland. Denn diese Projekte (und die weiteren 2000 Megawatt, die in diesem Jahr ausgeschrieben werden), sollten nach Plänen der Bundesregierung in zwei Jahren in Betrieb gehen.

Energiewende gerät aus dem Zeitplan..

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